neben


neben

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ne|ben ['ne:bn̩] <Präp.>:
1.
a) mit Dativ; Frage: wo?> unmittelbar an der Seite von; dicht bei:
er sitzt neben seinem Bruder; der Schrank steht [dicht, direkt] neben der Tür; auf dem Parkplatz steht Auto neben Auto (stehen viele Autos dicht nebeneinander).
Syn.: seitlich, 2 seitwärts.
b) <mit Akk.; Frage: wohin?> unmittelbar an die Seite von; dicht bei:
er stellte seinen Stuhl neben meinen; sie bauten Bungalow neben Bungalow (bauten viele Bungalows dicht nebeneinander).
2. <mit Dativ> zugleich mit:
neben ihrem Beruf hat sie einen großen Haushalt zu versorgen; wir brauchen neben (zusätzlich zu) Papier und Schere auch Leim.
Syn.: außer.
3. <mit Dativ> verglichen mit; im Vergleich zu:
neben ihm bist du ein Waisenknabe.

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ne|benPräp. m. Dat.; auf die Frage „wo?“; mit Akk. auf die Frage „wohin?“〉
1. an der Seite, seitlich, in unmittelbarer Nähe, Nachbarschaft, dicht bei, dicht daran vorbei
3. verglichen mit, im Vergleich zu
● \neben ihr kannst du nicht bestehen; \neben dem Eingang steht eine Blumenschale; die Schale bitte \neben den Eingang stellen; \neben dem Fenster, Garten, Haus, Tor stehen; etwas \neben das Fenster, den Garten, das Haus, das Tor stellen; \neben anderen Möglichkeiten; \neben jmdm. arbeiten, sitzen, stehen, warten

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ne|ben <Präp. mit Dativ u. Akk.> [mhd., ahd. neben, gek. aus mhd. eneben, ahd. ineben = auf gleiche Weise; zusammen, nebeneinander, aus adverbiell gebr. Fügungen mit ahd. ebanī = Gleichheit (Ebene)]:
1.
a) <mit Dativ> unmittelbar an der Seite von; dicht bei:
er sitzt n. seinem Bruder;
in Verbindungen mit zwei gleichen Substantiven zur Angabe der Aufeinanderfolge ohne Auslassung: auf dem Parkplatz steht Auto n. Auto (ein Auto dicht neben dem anderen);
Ü er duldet keinen Konkurrenten n. sich;
b) <mit Akk.> unmittelbar an die Seite von; dicht bei:
er stellt den Stuhl n. mich;
in Verbindung mit zwei gleichen Substantiven zur Angabe der Aufeinanderfolge ohne Auslassung: sie bauten Bungalow n. Bungalow (einen Bungalow dicht neben den anderen).
2. <mit Dativ> zugleich mit; außer:
n. ihrem Beruf hat sie einen großen Haushalt zu versorgen;
wir brauchen n. (zusätzlich zu) Papier und Schere auch Leim.
3. <mit Dativ> verglichen mit; im Vergleich zu:
n. ihm bist du ein Waisenknabe.

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ne|ben [mhd., ahd. neben, gek. aus mhd. eneben, ahd. ineben = auf gleiche Weise; zusammen, nebeneinander, aus adverbiell gebr. Fügungen mit ahd. ebanī = Gleichheit (↑Ebene)]: I. <Präp. mit Dativ u. Akk.> 1. a) <mit Dativ> unmittelbar an der Seite von; dicht bei: er sitzt n. seinem Bruder; der Schrank steht dicht n. der Tür; in Verbindungen mit zwei gleichen Substantiven zur Angabe der Aufeinanderfolge ohne Auslassung: auf dem Parkplatz steht Auto n. Auto (ein Auto dicht neben dem anderen); Ü er duldet keinen Konkurrenten n. sich; b) <mit Akk.> unmittelbar an die Seite von; dicht bei: er stellte seinen Stuhl n. den meinen; in Verbindung mit zwei gleichen Substantiven zur Angabe der Aufeinanderfolge ohne Auslassung: sie bauten Bungalow n. Bungalow (einen Bungalow dicht neben den anderen); ∙ <mit Dativ:> ein gar feines, schmuckes Mädchen ... setzte sich hin n. dem trübsinnigen Elis (E. T. A. Hoffmann, Bergwerke 5). 2. <mit Dativ> zugleich mit; außer: n. ihrem Beruf hat sie einen großen Haushalt zu versorgen; wir brauchen n. (zusätzlich zu) Papier und Schere auch Leim; Neben diesem Stab ständiger Mitarbeiter gibt es Gruppen von Professoren, Gewerkschaftsführern, Geschäftsleuten und Privatpersonen, die ... (Dönhoff, Ära 190). 3. <mit Dativ> verglichen mit; im Vergleich zu: n. ihm bist du ein Waisenknabe. II. <Adv.> daneben: hoher Vollmond, alle fernen Gegenstände dunkel, nur der Berg n. bildete eine scharfe Linie (Büchner, Lenz 104).

Universal-Lexikon. 2012.

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